Kinder, die Schule und der 3D-Druck

Die Debatte über unser Schulsystem, dessen Aktualität und zeitliche Angemessenheit prägt schon seit einigen Jahren viele Gespräche.

Ob in der Talkshow am Montagabend, in der Kneipe oder sogar im Klassenraum selber. Die Forderungen nach Änderungen werden lauter.

 

Wir haben mal ein kleines Gedankenexperiment gewagt und uns überlegt auf welche Art und Weise der 3D-Druck den Unterricht fördern könnte.

 

So ist zum Beispiel ein Vorteil, dass Kinder zunächst die Theorie hinter bestimmten Dingen lernen und diese im Anschluss dann selber, wenn auch nur zum Teil, umsetzen.

Denkt an unsere Geschichte von Paul Fischer, der seine eigene Modelleisenbahn baute.

Dies erfordert ein gewisses Grundverständnis vom künstlerischen Handeln, hat aber auch ein wenig vom Ingenieurwesen.

Wenn man möchte könnte man den Kindern nicht nur erzählen, welche technischen Vorgänge dort bei einer Eisenbahn stattfinden, sondern auch die dahinter stehenden physikalischen Gegebenheiten.

So gesehen könnte man den Unterricht sogar fachübergreifend gestalten und den Kindern pädagogisch beibringen in verschiedene Richtungen zu denken.

 

 

Außerdem könnte man die Kinder eigene Modelle bauen lassen, um zum Beispiel den Chemieunterricht verständlicher zu machen.

Ebenfalls könnte die Klasse als Gruppe an einem gemeinsamen Projekt arbeiten, welches beispielsweise die Kerntheorie darstellt.

 

Die Möglichkeiten wären mit Sicherheit eine Bereicherung und an einigen Schulen ist der Umgang ja bereits gängige Praxis.

 

Die Lehrer der Patrick F. Daly School mit dem Schwerpunkt Kunst aus Red Hook sind sehr bemüht den 3D-Druck in den Unterricht einzubringen und wollen durch kreative Projekte, die verstärkt mehrdimensional sind, eine Atmosphäre schaffen, die die Schüler dazu ermutigt stets mit Leidenschaft am Unterricht teilzunehmen.

Dank einer großartigen Förderung durch den Staat war es den Lehrern möglich dieses Projekt zu realisieren.

Die Klassenstufen 2-5 werden mit 3D-Druck-Projekten, die verschiedene Bereiche von STEM umfassen, herausgefordert und sollen so lernen verschiedene Konzepte über Disziplinen hinweg umzusetzen.

Die Schüler werden in Sechserteams gruppiert, um das Projekt zu entwerfen.

Anschließend können sie gemeinsam mit TinkerCAD einen Druck erstellen. Dieser engagierte Ansatz für STEM-Innovationen hält die Schüler motiviert.

Der MakerSpace der Kunstschule besteht aus drei MakerBot® Replicator® Minis, einem MakerBot Replicator 3D-Drucker (5. Generation) und einem MakerBot Replicator 2.

Die Schüler verwenden sie regelmäßig und fühlen sich nach Abschluss des Druckvorgangs oft erfüllt.

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