3D Druck - Mehr als Freizeit

3D Druck - Mehr als nur Freizeitspaß

 

Heute sind 3D Drucker erschwingliche Geräte für Enthusiasten. Es wird vom Zahnbürstenhalter bis zu Fahrrad-Ersatzteilen alles mögliche einfach am heimischen PC modelliert und gedruckt.

 

Die komplexe Technik hinter den Druckern ist der Allgemeinheit zugänglich und perfekt geeignet, um jede Idee zumindest mal zu testen. Durch die schier endlosen Möglichkeiten hat sich der 3D Drucker schnell beliebt gemacht und ist der heimliche Traum jedes Hobbydesigners.

 

Wenn wir jedoch zurück schauen, hat dieses fast schon futuristische Gerät doch eigentlich einen ganz bodenständig Ursprung - Große Firmen. Sie waren nicht nur monströs groß (Wir reden hier quasi von einem kleinen PKW), sondern auch extrem teuer. So waren diese Geräte nur für die Industrie erschwinglich. Dort fanden sie überwiegend Verwendung in der Herstellung von Kleinteilen, Ersatzteilen und Ähnlichem.

 

Durch den heute möglichen Zugang zu diversen Varianten der Drucker, kann ein jeder sich mit seinen Ideen und Inspirationen daran versuchen. 

So kommen nicht nur mehr oder weniger nützliche Objekte aus der Düse, sondern auch ganz innovative und hilfreiche Dinge.

 

Paradebeispiel ist hier natürlich die Nutzung in der Medizin und Prothesentechnik. Es wird immer mehr daran gearbeitet, die Technik für das Erleichtern und Retten von Menschenleben zu verwenden. So wurden nicht nur „Knorpel-Ersatzteile“ gedruckt und damit geforscht, es werden auch ganze Prothesen für amputierte Gliedmaßen gefertigt. Dies geht nicht nur relativ schnell. Maschinen arbeiten so präzise, dass die „menschlichen Ersatzteile“ nur wenig angepasst werden müssen. Durch das Drucken von einzelnen Stücken, können sogar komplexe Handprothesen gefertigt werden.

Es ist das grundlegende Prinzip der Technik, von Nutzen für den Menschen zu sein. Besonders in der Medizin kann der 3D Drucker also seinen Wert beweisen.

 

Außergewöhnlich ist auch die Verwendung des 3D  Druckprinzips in der Entwicklung von sogenanntem „synthetischem Fleisch“. Durch DNA eines Tiere kann man inzwischen „echtes“ Fleisch einfach drucken! Klingt jetzt ja erstmal, wie eine utopische Idee aus Star Trek. Aber so weit sind wir schon. Ohne Tierleid und Massentierhaltung muss niemand auf sein Steak verzichten. In dem Bereich wird so intensiv geforscht, dass man davon ausgeht, binnen des nächsten Jahrzehnts damit auf den Markt gehen zu können. Das hat nicht nur Einfluss auf die Tiere, sondern auch auf unsere Umwelt. 

 

Auch Automobilhersteller finden ihren Gefallen an den Geräten. Sie können damit Modelle ihrer neuen Fahrzeuge drucken, am Design feilen oder gar ganze Teile drucken. Auf die Weise können sehr konkrete Prototypen erschaffen werden, ohne einen großen Aufwand zu erzeugen. Dass bereits Ersatzteile damit produziert werden, wurde ja schon erwähnt.

Besonders praktisch ist es natürlich auch für das Erschaffen von Teilen für Oldtimer. Es ist häufig schwierig, an originale oder passende Stücke zu kommen. Dies ermöglicht schlichtweg, dass die alten Lieblinge noch lange durch die Gegend flitzen können.

 

 

Man erkennt schnell, das 3D Druck mehr als nur ein Hobby ist. Man kann mit der richtigen Idee die Welt ein Stückchen besser machen!

 

 

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